aims

Das Projekt I-WELCOME hat zum Ziel, den Zugang von Migrantinnen aus Staaten außerhalb der EU auf den Arbeitsmarkt und in das soziale Leben der Ausnahmegesellschaft zu verbessern, durch die Organisation von Weiterbildungsmaßnahmen und Einblicken in den Arbeitsalltag eines Unternehmens. Im Einzelnen zielt das Projekt auf die folgenden Schwerpunkte ab:

  • das Bewusstsein der Migrantinnen in Bezug auf ihre Rechte (Zugang zu Bildung, Arbeit) zu schärfen;
  • Selbstvertrauen und Eigenständigkeit zu entwickeln;
  • schon kurz nach ihrer Ankunft im Aufnahmeland Möglichkeiten zur Berufsausbildung zu schaffen;
  • Geschlechtergleichstellung und Diversitätsmanagement in die Ausbildung derjenigen Akteure auf dem Arbeitsmarkt, die an der Ausarbeitung und Umsetzung von Eingliederungsmaßnahmen beteiligt sind, zu integrieren;
  • Programme die einen Einblick in den Berufsalltag erlauben sowie den Einsatz positiver Vorbilder unterstützen;
  • die aktive Beteiligung der Mitglieder der Gemeinschaft zu erleichtern.
    Die oben beschriebenen Ziele werden erreicht durch:
  • die Entwicklung eines UPSKILLING PATHWAYS Weiterbildungsprogramms zur Verbesserung der Beschäftigungskompetenz von Frauen aus Drittstaaten
  • die Entwicklung eines Bildungspakets für die Zielgruppe der Arbeitgebenden zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen im Umgang mit Frauen aus Nicht-EU-Staaten.
  • die Entwicklung eines Online-Portals, das eine große Community von Nutzern erreichen kann
  • die Entwicklung eines i-Welcome TOOLKIT für die Einrichtung der lokalen Netzwerke von Akteur*innen in der Integration.

Hintergrund

Obwohl Europa nach wie vor ein beliebtes Ziel für Menschen ist, die international Zuflucht suchen, wird der Integration von drittstaatsangehörigen Frauen nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Aus diesem Grund werden viele Migrantinnen nicht in ihren Rechten respektiert und werden Opfer von Menschenhandel, Sklaverei und sexuellem Missbrauch. Im Vergleich zu Männern sehen sich Frauen bei der Integration in die Gemeinschaft im Zielland mit mehr Hindernissen konfrontiert, wie z. B. Kinderbetreuungspflichten und geschlechtsspezifischer Diskriminierung - sie werden also Opfer von "dreifacher Diskriminierung". Da es wenig politische Maßnahmen gibt, die sich auf Frauen mit Migrationserfahrung konzentrieren, ist es notwendig, dass Arbeitsmarktakteure die Integrationshindernisse, mit denen diese Gruppe konfrontiert ist, besser verstehen und in ihre Integration investieren. Frauen mit Migrationserfahrung sind nämlich die Hauptakteure bei der Förderung der Integration ihrer Familien und ihres sozialen Umfelds, was für den Wohlstand der Gemeinschaft entscheidend ist. In diesem Sinne steht i-WELCOME im Einklang mit der Europäischen Parlamentsversammlung (Dok. 14606, August 2018), da es darauf abzielt, die Ressourcen für Frauen aus Staaten außerhalb der EU in den Arbeitsmarkt und das soziale Leben der Aufnahmegesellschaft einzutreten, zu verbessern, durch die Organisation von Weiterbildungsmaßnahmen und Programmen die einen direkten Einblick in den Berufsalltag ermöglichen.